3 Fragen – 3 Antworten

Eine Zwischenbilanz zum Kultursommer Koblenz 2021

Auch wenn der kalendarische Sommer sich dem Ende entgegenneigt, hat der Kultursommer Koblenz in den kommenden Wochen noch ein bisschen was zu bieten. Lena Bitter vom Kultursommer-Team in Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz zieht eine erste Zwischenbilanz.

Wie haben die Koblenzerinnen und Koblenzer die Veranstaltungen angenommen?

Lena Bitter: Insgesamt war das Feedback der Besucher*innen bisher überaus positiv, da viele Menschen sich darüber freuen, dass nach so langer Pause wieder ein breit gefächertes Kulturprogramm angeboten wird. Auch beteiligte Kulturschaffende äußerten sich positiv über die gebotene Möglichkeit, wieder live vor Publikum auftreten zu können.

Was lief besonders gut?

Bitter: Besonders gut besucht waren bisher Veranstaltungsreihen mit spartenübergreifendem Angebot, welches das Publikum altersübergreifend anspricht. Sich wiederholende Veranstaltungen profitieren von „Mundpropaganda“ voriger Besucher*innen und erlangen somit weitreichend Aufmerksamkeit. Auch Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten wie „Klassik im Wald“ auf dem Rittersturz im Stadtwald wurden sehr gut angenommen, ebenso Kunstaktionen wie „Urban Art“ mit Spontanbegegnungen in der Innenstadt.

Die aufgrund der Pandemie für jede Veranstaltung individuell erstellten Hygienekonzepte konnten bisher erfolgreich umgesetzt werden, da die Unterstützung der beteiligten Ämter sehr groß ist und die Veranstalter*innen für die Einhaltung der Regelungen gewissenhaft Sorge tragen.

Was soll 2022 fortgesetzt werden?

Bitter: Da unter anderem die Veranstaltungsreihe „Klappstuhltheater“ an der Liebfrauenkirche ein großer Erfolg war, soll diese auch im Jahr 2022 fortgeführt werden. Insbesondere der Generationenpark in Moselweiß hat sich als optimaler Veranstaltungsort bewiesen und soll nun vermehrt für künftige Veranstaltungen genutzt werden.

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