Kulturgärten 2023

Vom 20. Oktober bis 16. November präsentiert das Kultur- und Schulverwaltungsamt in Kooperation mit der Koblenz Touristik eine Fotoausstellung im Kontext der Kulturgärten 2023. Der Fotograf Philip Bruederle hat die während der Veranstaltungen entstandenen Aufnahmen um Portraits der Künstler:innen ergänzt und damit mehr als eine reine fotografische Dokumentation geschaffen.

Den Besucher:innen und Passant:innen begegnet entlang des Bahndamms in der Koblenzer Löhrstraße (Nähe Hauptbahnhof) eine temporäre Kunstausstellung, die im öffentlichen Raum eine ganz eigene Wirkung erzielt. Die Ausstellung versteht sich als ein erneutes Follow-up, nachdem bereits die Kulturgärten in der künstlerischen Zusammensetzung ein Follow-up der Filmreihe Stadtgespräche aus dem Jahr 2021 darstellten, für deren Produktion Philip Bruederle ebenfalls verantwortlich zeichnete.

Die Künstler:innen im Video

Benedict Klöckner im Dialog mit Daniel Schmitz aka Dater127

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Dr. Martin Bredenbeck im Dialog mit Andreas Bruchhäuser

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Udo Eulgem aka Dörthe Dutt im Dialog mit Violetta Richard

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Die Ausstellung

„Die Kulturgärten sind damit ein wunderbares Beispiel, das wir die pandemische und die post-pandemische Phase nicht völlig losgelöst voneinander betrachten, sondern im Sinne der Entwicklung eines hybriden Kulturraums miteinander verzahnen.”

Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz

Es ist eine Premiere, das die insgesamt 16 Plakatwände für eine Ausstellung genutzt werden und damit beispielgebend dafür, wie durch neue Kooperationsmodelle vielfältige Impulse in der Innenstadt gesetzt werden können.

Die Kulturgärten waren Teil der Koblenzer Kulturspitzen 2023 und garantieren Kulturgenuss unter freien Himmel. Alle Veranstaltungen ermöglichten eine geplante oder zufällige Begegnung mit Künstler:innen aus Stadt und Region und haben sind zudem dem Gedanken der Nachhaltigkeit und der Diversität verschrieben. Bei der Zusammenstellung der Künstler:innen setzte das Kultur- und Schulverwaltungsamt bewusst auf eine Fortsetzung der unter Pandemiebedingungen entstandenen Filmreihe Stadtgespräche, nun aber in analoger Form und als Live Events. „Die Kulturgärten sind damit ein wunderbares Beispiel, das wir die pandemische und die post-pandemische Phase nicht völlig losgelöst voneinander betrachten, sondern im Sinne der Entwicklung eines hybriden Kulturraums miteinander verzahnen“, erläuterte die Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz Dr. Margit Theis-Scholz zum Beginn der Ausstellung. Ob auf den Veranstaltungen oder nun auf den Großplakaten entlang des Bahndamms, mit dem Verweis auf die Filme eröffne sich den Besucher:innen im Digitalen eine weitere Möglichkeit der Begegnung mit den Künstler:innen, so die Dezernentin.


Auch Bruederle freut sich, dass die von von den Protagonist:innen in den Stadtgesprächen geäußerten Wünsche nach einer Zusammenarbeit mit den Kulturgärten nun bei ersten Paaren umgesetzt werden konnten und beim Publikum auf großes Interesse stießen. Beim Look der Bilder entschied er sich ganz bewusst für eine Abgrenzung von den Filmen. „Die Gesichter und Inhalte stellen den Bezug zu den Stadtgesprächen her. In der Bildsprache wollte ich mich visuell von diesen abheben und habe mich bewusst für schwarz-Weiß entschieden.“ Zudem, so Bruederle, passe das Schwarz-Weiß auch großartig zur Bahnmauer als Ausstellungsort. 

Impressionen der Ausstellung, fotografiert von Philip Bruederle

Die Kulturgärten wurden über das Landesprogramm „Innenstadtimpulse“ gefördert.

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