Neuer Vorstand, neue Satzung

dasKREATOP macht einen nächsten Schritt.

Auf der Mitgliederversammlung am 28. Januar hat dasKreatop im Beisein von Kultur- und Bildungsdezernent Ingo Schneider wichtige Weichenstellungen für die nächsten Jahre beschlossen.

Neuer Vorstand: Im Rahmen der regulären Wahlen wurde ein neuer fünfköpfiger Vorstand gewählt. Dieser beginnt seine Amtszeit zum 1. Mai. Der amtierende Vorstand war mit einem eigenen Wahlvorschlag angetreten, die Mitgliederversammlung folgte diesem einstimmig. “Wir stellen dasKREATOP mit diesem Schritt breiter auf. Wir zeigen damit, dass auch andere bereit sind, Verantwortung zu tragen. Die ‘Neuen’ bringen neue Gesichter, neue Ideen und neue Energie mit. Das wird gut”, zeigte sich die Vorsitzende Astrid Fries überzeugt. “Wir bleiben aber in beratender Funktion und als aktive Mitglieder dabei und ansprechbar”, kündigte Fries an.

Neue Satzung: Auf Antrag des Vorstands wurden einstimmig zwei Satzungsänderungen verabschiedet. Zur Verdeutlichung der besonderen Verbindung von Kreatop und Kulturverwaltung beinhaltet diese zukünftig eine erweiterte Zusammensetzung des Vorstands. Die Stadtverwaltung ist zukünftig berechtigt, ein kooptiertes Mitglied für den Vorstand zu benennen. Das kooptierte Mitglied nimmt zur fachlichen Beratung und zur Förderung der Zusammenarbeit mit der Verwaltung an den Sitzungen des Vorstands teil, ist jedoch nicht stimmberechtigt. Eine zweite Änderung betrifft die Einführung eines Beirats. Der Beirat hat zukünftig die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten. Die Mitglieder des Beirats sollen besondere Kenntnisse in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung mitbringen. Der neunköpfige Beirat soll im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29. April gewählt werden.

In seinem Grußwort hob Kulturdezernent Ingo Schneider nochmal hervor, dass der Verein seinen Ursprung in einer Initiative der Kulturverwaltung hat. “Das Kreatop ist für uns daher kein Verein wie jeder andere”, machte er deutlich. Ein Indiz dafür sei auch, dass regelmäßig in politischen Ausschüssen über die Entwicklung des Kreatops und über dessen Zusammenspiel unter anderem mit Verwaltung und Universität Koblenz informiert werde. Mit Blick auf die angemietete Ladenfläche betonte er, dass es im gemeinsamen Interesse sei, diesen Ort in den nächsten Monaten als lebendigen Ort zu erleben. Sein Appell lautete daher: “Die nächsten zwölf Monaten sind eine große Chance, für den Verein, aber auch für die Stadt. Mit Blick auf die kulturelle Stadtentwicklung hängt viel davon ab, wie sich hier eine kreative Szene präsentiert und auch profiliert.”

Unterstützt wird der Verein in der Anmietung der Ladenfläche auf der Oberen Löhr durch das Land und die Wirtschaftsförderung der Stadt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung bedankte sich der Vorstand zudem bei der Sparkasse Koblenz und der VR-Bank RheinAhrEifel für die Unterstützung im vergangenen Jahr.

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