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SUMMARY:Ein Abend mit Dieter Aurass – Premierenlesung
DESCRIPTION:Mit “Zwang zu töten” legt Dieter Aurass seinen zweiten Thriller um den Koblenzer Kommissar Auer vor. \nAußerdem wird er aus seinem Leben als Autor erzählen und freut sich über das Gespräch mit dem Publikum. Sicher hat er auch wieder den ein oder anderen pointierten Kurzkrimi im Gepäck. Wir freuen uns mit Dieter Aurass auf einen alten Bekannten!
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SUMMARY:Tom Saller: Julius oder die Schönheit des Spiels
DESCRIPTION:Wimbledon\, 1937. Das legendäre Daviscup-Match zwischen Deutschland und den USA. Nicht nur die Sportwelt hält den Atem an\, als Julius von Berg den Ball vor tausenden von Zuschauern in den blauen Himmel wirft. Aufgewachsen auf einer Burg über dem Rhein\, hat er sein Tennistalent im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre zur Reife gebracht; ein internationaler Star\, auf dem alle Blicke ruhen. Gebannt verfolgt Julie\, seine Ehefrau\, das Geschehen auf dem Rasen – ebenso wie die NS-Größen in der Nachbarloge\, denn es steht so viel mehr auf dem Spiel als der greifbare Sieg. Selbstbestimmung oder Mitläufertum? Ruhm oder Schande? Unten\, auf dem Centre Court\, trifft Julius eine folgenschwere Entscheidung … \nTom Saller\, geboren 1967\, hat Medizin studiert und arbeitet als Psychotherapeut. 2018 erschien sein Debütroman „Wenn Martha tanzt“ und wurde umgehend ein Bestseller. Er lebt in Wipperfürth\, einer kleinen Stadt im Bergischen Land. Er wird begleitet von seinem Sohn Fabian Saller\, der den Abend musikalisch umrahmt. \nEintritt: 20 Euro / 18 Euro mit ReuffelCard / 10 Euro Schüler/Studenten \nLive-Stream im Internet: 12 Euro \n 
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SUMMARY:John von Düffel: Die Wütenden und die Schuldigen
DESCRIPTION:März 2020: Ein protestantischer Pfarrer in der Uckermark\, der dem Tod ins Auge blickt. Eine Anästhesistin der Charité\, die mit einem Rabbi zusammen in Quarantäne gerät. Ein Kunststudent\, der heillos in seine Professorin verliebt ist und in eine Welt der Betäubung abdriftet. Und Selma\, die Enkelin\, Tochter und Schwester der Genannten\, die diese Familie irgendwie zusammenhalten soll – keine leichte Aufgabe in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln\, in denen Distanz zur Tugend wird und Nähe zum Problem … \nJohn von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren\, er arbeitet in Berlin als Dramaturg am Deutschen Theater und Professor für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste. Seit 1998 veröffentlicht er Romane und Erzählungsbände\, am Koblenzer Theater ist er regelmäßig zu Gast mit Auftragswerken und dem Erfolgsformat „Dietze\, Düffel\, Debütanten“ bei den Literaturtagen. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. \nNur noch Live-Stream-Tickets erhältlich: 12 Euro \n 
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SUMMARY:Ich hatte einst ein schönes Vaterland…
DESCRIPTION:  \nDer Schauspieler Roman Knižka widmet sich in einem literarischen Kammerkonzert \nTexten jüdischer Autor*innen deutscher Sprache. \nVor 1700 Jahren begann die jüdische Gemeinschaft nachweislich damit\, auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands ihre Heimat zu suchen. Das Jahr 321\, aus dem die älteste überlieferte Urkunde einer jüdischen Ansiedlung in Köln stammt\, ist der historisch belegte Beginn einer komplexen und wechselvollen jüdisch-deutschen Beziehung\, geprägt von Zeiten der Blüte\, aber auch von Hass und Gewalt. \n  \n»Ich hatte einst ein schönes Vaterland …« \nMit diesem Zitat Heinrich Heines beginnt das Gedicht »Im Exil« von Mascha Kaléko\, das im Jahr 1943 veröffentlicht wurde. Die jüdische Dichterin\, die 1938 vor den Nationalsozialisten in die USA floh\, thematisierte in diesem wie in vielen anderen Werken ihr Heimweh nach Deutschland. Sie ist gemeinsam mit ihrem Geistesverwandten Heinrich Heine die Namensgeberin unseres dritten literarischen Kammermusikabends\, der das Jubiläum 321 – 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zum Anlass nimmt\, einen Ausschnitt der überaus reichen und vielfältigen jüdisch-deutschen Kulturgeschichte darzustellen. Roman Knižka liest aus Texten jüdischer Autorinnen und Autoren deutscher Sprache\, darunter u. a. Moses Mendelssohn\, Rahel Levin Varnhagen\, Heinrich Heine\, Ludwig Börne\, Else Dormitzer\, Anita Lasker-Walfisch und Mascha Kaléko. Neben den literarischen Werken stehen autobiographische Texte von in der Öffentlichkeit unbekannten deutschen Juden aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Diese Berichte aus dem Alltagsleben zeigen Glanz und Elend der jüdischen Emanzipation\, die nicht selten mit einem als schmerzlich empfundenen Identitätsverlust einherging. Sie veranschaulichen die faszinierende Vielfalt jüdischen Lebens auf deutschem Boden und berichten von der Entrechtung\, Vertreibung und Vernichtung deutscher Juden unter dem NS-Regime. \nAm Ende des knapp 90-minütigen Programms gibt es einen Sprung in die Gegenwart. Wie gestaltet sich heute\, 75 Jahre nach dem Holocaust\, jüdisches Leben in Deutschland? \nDen musikalischen Teil des Abends bilden Werke jüdischer Komponisten\, z. B. von Felix Mendelssohn Bartholdy\, Alexander Zemlinsky\, Jacques Ibert\, Pavel Haas\, Denès Agay und György Ligeti. Es spielt das Bläserquintett OPUS 45.
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