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SUMMARY:Ausstellung ‘stars are blind’ - Besuch auf Anfrage
DESCRIPTION:STARS ARE BLIND (21.07. – 10.09.2023) \nEine Ausstellung der Stipendiat:innen der Artist Residency Schloss Balmoral \nJohanna Ehmke \nPhilipp Gufler \nMarcello Spada \n  \nim Projekteraum “RichCake”\, Römerstraße 27\, 56130 Bad Ems \nJohanna Ehmke (*1992) studierte an der Kunsthochschule Mainz bei Shannon Bool\, Nikolas Gambaroff und Winfried Virnich. Ihre Malereien zeigen sensible Szenen des Alltags: bekannte Orte\, die Drinks der letzten Nacht\, den Blick in den Spiegel oder aus dem Fenster. Farbflächen unterschiedlicher Qualitäten organisieren den Weissraum und setzen sich zu Gegenständen\, Figuren oder Räumen zusammen. Die minimalistischen Darstellungen entziehen sich\, zerfallen in Farbe neben Farbe\, um sich an anderer Stelle erneut zu verdichten. Wie eine Erinnerung\, hier präzise\, dort unvollständig. Lasierend und dann wieder fest. Stimmungen\, Zustände\, Klima\, Gefühl. Die Realität scheint vernebelt und doch klar\, verinnerlicht und eingesunken die Details. Nicht das Ganze. Ein poetischer Mut zur Lücke\, bei dem das elliptische Erzählen auf Leinwand zum Sehen mittels Erahnen einlädt. Johanna Ehmkes erste institutionelle Einzelausstellung “ONS – Eine Nacht bleiben” war kürzlich im Kunstverein Trier zu sehen (bis 15. Juli 2023). Johanna Ehmke ist Stipendiatin des Neustart-Stipendiums der Artist Residency Schloss Balmoral. \n  \nPhilipp Gufler (*1989) lebt in Amsterdam und München. Er erforscht Themen der queeren Bildsprache und hinterfragt die westliche Geschichtsschreibung\, in der Heterosexualität und ein binäres Geschlechtersystem die soziale Norm definieren. In seiner künstlerischen Praxis verwendet er verschiedene Medien\, darunter Siebdrucke auf Stoffen und Spiegeln\, Künstlerbücher\, Performances und Videoinstallationen. Seit 2013 ist er ein aktives Mitglied des Forum Queeres Archiv München. In seinen Quilts\, einer fortlaufenden Serie von Siebdrucken\, verweist Gufler auf Künstler:innen\, Wissenschaftler:inn und Orte des queeren Lebens\, die in schriftlichen Darstellungen und im historischen Kanon wenig oder gar keinen Platz gefunden haben. Philipp Guflers Poster\, Zine und Videoinstallation Lana Kaiser ist ein persönliches Portrait der Sängerin und Entertainerin. 2002 wurde Lana Kaiser durch einen Auftritt in der ersten Staffel von Deutschland sucht den Superstar bekannt. Die 1985 geborene Sängerin trat in der Show unter ihrem Geburtsnamen Daniel Küblböck auf. Am 9. September 2018 verschwand sie von einem Kreuzfahrtschiff\, das sich auf dem Weg nach Nordamerika befand. Die meisten Medien und die Mehrheit der Öffentlichkeit zogen es nicht in Betracht\, sie bei ihrem gewählten Namen\, Lana Kaiser\, zu nennen. Philipp Gufler nahm an den Künstlerresidenzen De Ateliers\, Amsterdam (2015-2017)\, Skowhegan School of Painting & Sculpture\, Maine\, USA (2019) und Delfina Foundation\, London\, UK (2021) teil. \n  \nMarcello Spada (*1984) ist ein bildender Künstler\, der in Italien und Deutschland tätig ist. In seinen Arbeiten befasst er sich mit Fragen des Eigentums\, Praktiken der Anleihe und Zitaten im Digitalen. Er stellt Objekte her\, die häufig die Arbeiten von Nachkriegskünstler:innen zitieren\, welche die Verbindung zwischen Kunst und Leben ebenso wie die Motive und Absichten von Künstler:innen hinterfragten. Marcello Spada studierte Bildende Kunst an der IUAV Universität Venedig\, an der HfBK Städelschule Frankfurt und am Sandberg Institut Amsterdam. Er stellte vielfach an öffentlichen und privaten Orten aus\, darunter La Quadriennale Rom\, HangarBicocca Mailand\, Centro Luigi Pecci Prato\, MMK Frankfurt\, Hamburger Bahnhof Berlin\, Weltkulturen Museum Frankfurt\, Viafarini Mailand\, Fondazione Bevilacqua La Masa Venedig\, Toast Project Space\, LOCALEDUE Bologna\, BASE Florenz\, TRIPLA Bologna\, Inox Kopenhagen\, X-Bank Amsterdam\, Wschód Gallery\, Warschau. 2019 erhielt er ein Reisestipendium der Hessischen Kulturstiftung. Im Rahmen seines Aufenthalts in der Artist Residency Schloss Balmoral unterrichtet er in diesem Semester an der Kunsthochschule Mainz das Seminar “Ein Ball\, eine Kartoffel\, die Erde”. \nBesuch der Ausstellung auf Anfrage: 02603-94190 / info [at] balmoral [dot] de
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SUMMARY:Weibliches Philosophieren? 1. Sommernacht: Von Hypathia bis Rosa Luxemburg
DESCRIPTION:In den diesjährigen Philosophischen Sommernächten sollen einmal die Frauen zu Wort kommen! Ob sich ihr Denken vom männlichen unterscheidet und wenn ja\, wie\, wird der rote Faden dieser Nächte sein. \nAuch Simone de Beauvoir verstand sich selbst zunächst einmal als intellektuelle Schriftstellerin und dachte die Philosophie von Jean-Paul Sartre in den Bereich der Frauenemanzipation weiter. Erst mit Hannah Arendt tritt eine Frau auf\, die wirklich einen eigenständigen denkerischen Ansatz entwickelt\, sich aber auch nicht wirklich als Philosophin begriffen hat.\nHier werden wir zwischen den beiden Denkerinnen eine Pause machen\, wobei der zweiten Teil\, wie auch an den beiden anderen Abenden\, wenn möglich im Garten stattfinden kann.
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