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SUMMARY:Koblenz liest ein Buch 2022
DESCRIPTION:Vom 02. Mai – 03. Juli 2022 heißt es wieder: „Koblenz liest ein Buch“. \nUm es anders zu formulieren\, Koblenz liest den Roman „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky. Der Roman steht im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen an den verschiedensten Orten\, ob in Restaurants\, im Schaufenster\, in literarischen Mittagspausen oder nach Feierabend. Damit wollen das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz\, die Buchhandlung Reuffel und zahlreiche Kooperationspartner bei möglichst vielen Koblenzerinnen und Koblenzern die Lust am Lesen wecken\, Begegnungen schaffen und sie über die Themen des Romans miteinander ins Gespräch bringen. Mariana Leky erzählt in ihrem Roman von Menschen\, die alle auf ihre Weise mit der Liebe ringen: gegen Widerstände\, Zeitverschiebungen und Unwägbarkeiten – ohne jemals den Mut zu verlieren. \nSelma\, eine alte Westerwälderin\, kann den Tod voraussehen. Immer\, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint\, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings\, wen es treffen wird. Davon\, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten\, was sie blindlings wagen\, gestehen oder verschwinden lassen\, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.                                \n > Was man von hier aus sehen kann < ist das Porträt eines Dorfes\, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter besonderen Vorzeichen\, Liebe\, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel\, Selmas Enkelin\, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann\, den sie liebt\, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan… Wie Innigkeit gelingen kann zwischen den Menschen ­– gegen viele Widerstände\, Zeitverschiebungen und Unwägbarkeiten –\, zeigt dieses ebenso kluge wie zartfühlende Buch\, das zum großen Überraschungserfolg wurde. \nMit > Was man von hier aus sehen kann < beweist Mariana Leky\, dass sie zu den kraftvollsten und unverwechselbaren Stimmen der deutschen Literatur gehört. \nViele Veranstaltungen stehen bereits fest\, für weitere bestehen noch kreative Gestaltungsmöglichkeiten\, um überraschende und spontane Ideen aus dem Leseeindruck heraus zu entwickeln und einfließen zu lassen. An zahlreichen Orten in Koblenz liegen zudem Exemplare des Romans zum Hineinschnuppern aus. \nWie die Koblenzerinnen und Koblenzer mitmachen können\, an welchen Orten in der Stadt die Bücher ausliegen und wo sich Interessierte über hinzukommende Veranstaltungen informieren können findet man online unter buch.koblenz.de. \nDas Projekt „Koblenz liest ein Buch“ wird mit freundlicher Unterstützung des Kultursommer Rheinland-Pfalz\, der Sparda-Bank Südwest eG.\, Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz und der Debeka allgemeine Versicherung AG gefördert.
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SUMMARY:Burgenklassik 2022
DESCRIPTION:Die Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz bietet Klassik in historisch imposanten Räumen von Burgen und Schlössern am Mittelrhein von Neuwied-Engers bis St. Goar. \nDownload Programm: www.villamusica.de/downloads.html \nWenn der Winter vorbei ist\, zieht es uns hinaus in die Natur\, wollen wir die schöne Gegend genießen\, den Rhein von oben sehen – und trotzdem nicht auf Musik verzichten. \nJeweils eine Stunde vor Konzertbeginn wird eine Führung durch das Denkmal angeboten\, welches nachher mit Musik erfüllt wird. Es gibt einen Weinausschank\, der zum Plaudern über das gemeinsam erlebte inspiriert. \nFreitag\, 13. Mai\, 19 Uhr – Schloss Engers \nSamstag\, 14. Mai\, 19 Uhr – Schloss Stolzenfels \nSonntag\, 15. Mai\, 18 Uhr – Marksburg \nFreitag\, 20. Mai\, 18:30 Uhr – Burg Rheinfels \nSamstag\, 21. Mai\, 18 Uhr – Burg Maus \nSonntag\, 22. Mai\, 18 Uhr – Festung Ehrenbreitstein \nProgramm und tickets für alle Termine unter www.villamusica.de\, Telefon 06131 9251800
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SUMMARY:Die Evolution der Phantasie: Warum wir ohne Kunst nicht leben können
DESCRIPTION:Kinder singen und tanzen\, sie malen Bilder und erzählen Geschichten – und sie tun dies freiwillig\, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. \nAls Erwachsene führen sie ihre Spiele dann oft fort. Und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen\, nennen wir sie Kunst. All dies ist so vertraut\, dass man leicht übersieht\, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Wann und warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Denn Evolution ist Wandel: Verhaltensweisen entstehen\, verändern sich und können wieder verschwinden. \nDer Vortrag wird schildern\, was sich aus Sicht der Evolutionsbiologie zur Entstehung der Kunst sagen lässt und eine mögliche Erklärung vorstellen.\nThomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel in Cambridge (England) und Post-doc am Department of the History of Science der Harvard University. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. Aktuelle Publikation: Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde (Stuttgart: S. Hirzel\, 2013)\, Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden (München: C. H. Beck\, 2016). \nAnmeldeschluss: 13.05.2022
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